Allgemeine
GeschäftsbedingungenAllgemeine Geschäftsbedingungen
Bedingungen für die Nutzung von smiit Analytics
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Bereitstellung und Nutzung der Datenanalyse-Plattform smiit Analytics zwischen der smiit GmbH, Reiherweg 96, 89584 Ehingen, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden.
E-Mail: kontakt@smiit.de
Telefon: +49 160 4073198
Die Angebote des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind ausgeschlossen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden smiit Analytics zur Verfügung — eine Datenanalyse-Plattform, die Daten aus den vom Kunden freigegebenen Quellsystemen in einem Datenmodell zusammenführt und in Form von Dashboards, Auswertungen und KI-gestützten Analysefunktionen bereitstellt.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot und der gewählten Paketvariante. Die auf dieser Website dargestellten Inhalte sind unverbindliche Beschreibungen und kein rechtsverbindliches Angebot.
Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln und zu aktualisieren. Wesentliche Funktionen bleiben dabei erhalten; Änderungen, die den vereinbarten Leistungsumfang nicht unerheblich einschränken, bedürfen der Zustimmung des Kunden.
3. Vertragsschluss
Anfragen über das Kontaktformular, per E-Mail oder über eine Terminvereinbarung stellen kein Angebot im Rechtssinne dar.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot des Anbieters in Textform annimmt oder der Anbieter eine Bestellung des Kunden in Textform bestätigt.
4. Testphase
Soweit angeboten, kann der Kunde smiit Analytics für einen Zeitraum von 30 Tagen unentgeltlich testen. Die Testphase beginnt mit der Bereitstellung des Zugangs.
Während der Testphase besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit oder auf Support-Reaktionszeiten. Eine Gewährleistung ist für die Testphase ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Testphase endet automatisch mit Ablauf des Testzeitraums und geht nicht selbsttätig in ein kostenpflichtiges Vertragsverhältnis über.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot bzw. in der Paketübersicht genannten Preise. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Einmalige Entgelte für Einrichtung und Implementierung werden mit Bereitstellung fällig. Wiederkehrende Entgelte werden im Voraus für die jeweils vereinbarte Abrechnungsperiode berechnet.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Ankündigung und Setzung einer angemessenen Nachfrist den Zugang zur Plattform bis zum vollständigen Zahlungsausgleich zu sperren. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
6. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Mitwirkungsleistungen rechtzeitig, vollständig und unentgeltlich zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere:
Folgen unterlassener Mitwirkung
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Zusätzlicher Aufwand, der dem Anbieter hierdurch entsteht, wird nach den jeweils gültigen Stundensätzen berechnet.
- Bereitstellung der erforderlichen Zugänge zu den anzubindenden Quellsystemen
- Benennung eines fachlich und organisatorisch entscheidungsbefugten Ansprechpartners
- Prüfung und Freigabe von Zwischenergebnissen innerhalb angemessener Frist
- Sichere Verwahrung von Zugangsdaten und unverzügliche Meldung eines Verdachts auf missbräuchliche Nutzung
- Sicherstellung, dass er zur Übermittlung und Verarbeitung der eingebrachten Daten berechtigt ist
7. Nutzungsrechte und Eigentum
Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger Zahlung des vereinbarten Entgelts ein einfaches, zeitlich unbefristetes, nicht ausschließliches Recht ein, das für ihn erstellte Datenmodell und die zugehörigen Auswertungen innerhalb seines Unternehmens zu nutzen.
Alle vom Kunden eingebrachten Daten bleiben ausschließlich sein Eigentum. Der Anbieter erwirbt hieran keine Rechte über die zur Leistungserbringung erforderliche Nutzung hinaus.
An standardisierten Bestandteilen, Vorlagen, Bibliotheken und dem zugrunde liegenden Know-how des Anbieters verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter. Eine Weitergabe an Dritte, Unterlizenzierung oder Vermarktung dieser Bestandteile ist ohne vorherige Zustimmung in Textform nicht gestattet.
8. Verfügbarkeit und Support
Soweit der Anbieter die Plattform betreibt, beträgt die angestrebte Verfügbarkeit 99 % im Jahresmittel, gemessen am Übergabepunkt zum Internet.
Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die auf Störungen bei Vorleistungsanbietern, höherer Gewalt oder auf Umständen im Verantwortungsbereich des Kunden beruhen.
Support-Anfragen können per E-Mail eingereicht werden und werden während der üblichen Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9:00–17:00 Uhr MEZ, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Baden-Württemberg) bearbeitet.
9. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften. Einzelheiten zur Verarbeitung im Rahmen dieser Website ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien ergänzend den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Dieser ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses.
10. Gewährleistung
Der Anbieter gewährleistet, dass die Leistungen die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweisen und frei von Rechten Dritter sind, die der vertragsgemäßen Nutzung entgegenstehen.
Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in Textform unter nachvollziehbarer Beschreibung an. Der Anbieter beseitigt Mängel innerhalb angemessener Frist durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
Unerhebliche Abweichungen von der vereinbarten Beschaffenheit begründen keine Mängelansprüche. Gleiches gilt für Beeinträchtigungen, die aus einer nicht vertragsgemäßen Nutzung, aus Änderungen durch den Kunden oder Dritte oder aus fehlerhaften Daten des Kunden resultieren.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Der Kunde bleibt für die regelmäßige Sicherung seiner Daten in seinen Quellsystemen verantwortlich. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
12. Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Laufzeit richtet sich nach der im Angebot getroffenen Vereinbarung. Ist keine Laufzeit vereinbart, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Kündigungen bedürfen der Textform.
Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden dessen Daten auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung. Danach werden die Daten nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags gelöscht.
13. Änderungen dieser Bedingungen
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder an technische Weiterentwicklungen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Ulm, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: August 2026
